Ableiter mit Phasenabgriff von Raycap

VDE-zertifizierter Überspannungsschutz mit integrierter Vorsicherung spart Bauraum im Schrank

Garching, 22. September 2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, präsentiert die dritte Generation seiner Ableiter-Serie mit Phasenabgriff ZPS. Der ZPS+F ist dank einer integrierten Vorsicherung mit 25 kA Kurzschlussfestigkeit noch einfacher im Vorzählerbereich zu installieren und platzsparender als sein Vorgängermodell.

Nach dem Raycap die erste Generation von Ableitern mit Phasenabgriff im letzten Jahr präsentiert hat, ist nun die konsequente Weiterführung der Produktreihe ZPS erfolgt. Wie bei der Vorgängergeneration ist auch der neue ZPS+F direkt auf der Sammelschiene des 40-mm-Systems aufsteckbar und dank seiner kompakten Bauweise in allen Verteilerschränken problemlos zwischen zwei SH Schaltern installierbar. Der ZPS+F liefert die Spannungsversorgung für ein Gateway über seinen Phasenabgriff, ohne dass das Sammelschienensystem dafür extra für einen separaten Phasenabgriff erweitert werden muss. Neu ist die besonders unkomplizierte und damit schnelle Verdrahtung. Dank einer integrierten Vorsicherung mit 25 kA Kurzschlussfertigkeit entfällt die separate Vorsicherung und damit die Verdrahtung vom SPD zur Sicherung. Dadurch ist der ZPS+F eine Zwei-in-eins-Lösung.

Auch die Verdrahtung zum Gateway hat Raycap weiter vereinfacht. Das Verdrahtungsset macht den ZPS+F für Installateuren zu einer praktischen Plug-and-play-Lösung. Durch die entsprechende Leitungslänge und die vorgegebenen Stecker sind die Elemente direkt einsetzbar. Das Abschneiden und Crimpen der verschiedenen Leitungslängen entfällt. Der Installateur muss den Ableiter nur noch auspacken, ohne Werkzeugeinsatz auf die Sammelschiene aufsetzen und den direkten Weg zum Gateway oder Modem verdrahten.

Der ZPS+F ist VDE geprüft und zertifiziert für die Schutzklassen Typ 1+2+3. Der notwendige Schutz vor direkten Blitzimpulsen, Überspannungen sowie der Endgeräte vor Überspannungen, zum Beispiel des Modems und des Gateways im Vorzählerbereich, ist dadurch gegeben. Darüber hinaus lässt sich der Überspannungsschutz über optionale Fernmeldekontakte in die Überwachungssoftware von Smart Homes integrieren. Dadurch ist es möglich, den Zustand des Überspannungsschutzes immer im Blick zu behalten.

„Bei der Weiterentwicklung unserer ZPS-Serie wollten wir einerseits die Platzersparnis im Schrank erhöhen und andererseits die Installation weiter vereinfachen. Durch die Zwei-in-eins-Lösung ZPS+F mit integrierter Vorsicherung ist uns dies gelungen. Dank der VDE-Zertifizierung können sich Endkunden und Installateure darauf verlassen, dass der Schutz der angeschlossenen Infrastruktur vor Schäden durch Überspannungsereignisse immer gegeben ist“, erklärt Ralf Güthoff, General Manager Blitz- und Überspannungsschutz bei Raycap. Weitere Informationen finden Sie unter telecom@raycap.de

Press Release: ZPS-F Press Release DE

 


5G-Infrastruktur in Städten und Gemeinden

InvisiWave von Raycap macht Antennen und Sender unsichtbar

Garching, 14.09.2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Produkten und Systemen für die passive Telekommunikationsinfrastruktur, hat das neuartige Material InvisiWave auf Kunststoffbasis entwickelt. Dieses hilft Carriern, Gemeindebehörden und Stadtverwaltungen, den Ausbau der 5G-Infrastruktur im innerstädtischen Bereich voranzutreiben. Dank seiner besonderen elektrischen Eigenschaften beeinträchtigen Verkleidungen aus InvisiWave die Signalstärke im mm-Wellenlängenbereich nicht wesentlich. Dadurch lassen sich erstmals Ansprüche an Ästhetik und Technik verbinden. Darüber hinaus sind Screen Panels aus InvisiWave problemlos nutzbar, um bestehende Small-Cell-Standorte auf 5G aufzurüsten.

Der Ausbau der 5G-Infrastruktur nimmt Gestalt an; die Nachfrage nach höheren Geschwindigkeiten und Bandbreiten beschleunigt diesen Prozess. Treibende Kraft hinter 5G sind die neuen Sender im mm-Wellenlängenbereich sowie die dazugehörigen Antennensystemen, deren Zellradien um die 100 m betragen.

Jedoch sorgt der Ausbau der 5G-Infrastruktur vielerorts für Diskussionen. Antennen und Sendemasten stören – vor allem in historischen Altstädten – das Stadtbild und müssen aus ästhetischen Gründen meist verdeckt werden. Allerdings bestehen herkömmliche Verkleidungen oftmals aus einem Material, das die Signalstärke bei höheren Frequenzen stark beeinträchtigt. Dadurch ist die Infrastruktur zwar nicht mehr zu sehen, aber auch funktechnisch ineffizient. Um dieses Problem zu beheben und Signalstärke, Netzabdeckung und ästhetische Anforderungen zu vereinen, hat Raycap das neuartige Material InvisiWave entwickelt. Dadurch können Carrier, Gemeindebehörden und Stadtverwaltungen erstmals die für den 5G-Netzausbau notwendige Infrastruktur „unsichtbar“ machen, ohne Abstriche bei der Signalqualität machen zu müssen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Smart City.

Durch InvisiWave werden beispielsweise Small-Cell-Standorte in Straßenlaternen, Verteilerschränken, Blumenkübeln oder anderen Stadtmöbel möglich, ohne dass die Signalstärke durch das Material der Verkleidung wesentlich verringert wird. Dadurch wird die Netzabdeckung deutlich erhöht, ohne die Optik des Straßenbilds negativ zu beeinflussen. Dabei wird auch die Sicherheit der Infrastruktur berücksichtigt – die Verkleidungen aus InvisiWave sind nicht nur feuerbeständig, sondern schützen die sensible Technik auch vor Vandalismus.

Bestehende Standorte einfach aufrüsten

Mithilfe der neuen InvisiWave Screen Panels lassen sich auch bestehende verdeckte Wireless-Standorte für 5G aufzurüsten. Dabei wird ein kleiner Teil der bestehenden Wandstruktur durch ein getarntes InvisiWave Screen Panel ersetzt, um die 5G-mmWave-Ausrüstung zu verbergen, ohne dabei die Leistung und Abdeckung zu beeinträchtigen. Durch das weltweit erste Drop-in-Upgrade eines 5G-Kleinzellen-Panels für vorhandene verdeckte Sendepunkte, lässt sich die bestehende Infrastruktur ganz einfach upgraden. So bauen Betreiber die 5G-Infrastruktur aus, ohne neue Standorte schaffen zu müssen.

„Wir wollten einen Weg finden, die 5G-Infrastruktur in den Städten so zu gestalten, dass sie im Stadtbild nicht auffällt. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Verkleidung die Signalqualität nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt. Auf Basis dieser Zielsetzung entwickelten wir InvisiWave. Auch im Hinblick auf die Förderung von Smart Citys“, erklärt Volker Lange, Vice President Sales EMEA bei Raycap.

Weitere Informationen finden Sie unter telecom@raycap.de

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Raycap ProTec T1S
Kompakter Blitz- und Überspannungsschutz für kritische Infrastrukturen

  • Der ProTec T1S ist die neuste Weiterentwicklung von Raycap im Bereich des Überspannungsschutzes.
  • Kleinster steckbarer SPD der Prüfklasse I bei 25 kA 10/350 μs in einem 1TE (17,5 mm) DIN-Paket
  • Reduziert den Bauraum um die Hälfte und schützt nachgelagerte Einbaugeräte – auch unter anspruchsvollen Netzbedingungen.

Garching, 21. April 2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, erweitert sein Portfolio. ProTec T1S ist derzeit die kompakteste steckbare Überspannungsschutzeinrichtung auf dem Markt, welche die Anforderungen der Prüfklasse I nach IEC 61643-11 erfüllt. Dabei setzt das Unternehmen auf eine neu patentierte, mehrzellige GDT-Technologie.

Klein, kleiner, am kleinsten – Seit vielen Jahren arbeiten die Hersteller von Überspannungsschutzeinrichtungen daran, ein Surge Protective Device (SPD) mit 25 kA 10/350 μs Prüfklasse I in einem DIN-Gehäuse kleiner als 2TE zu entwickeln. Gelungen ist der Coup nun Raycap. Mit dem ProTec T1S bietet das Unternehmen bei 25 kA 10/350 μs in einem 1TE (17,5 mm) DIN-Paket das erste steckbare Gerät auf dem Markt, das diesen Anforderungen entspricht. Darüber hinaus liefert das neue SPD die erforderliche Spannungsschalttechnik ohne die Nachteile einer hohen Restspannung oder niedrigen Folgestrom-Nennleistung.

Durch seine kompakte Bauform von nur 4TE bei höchster Ableitfähigkeit von 100 kA 10/350 µs reduziert ProTec T1S den nötigen Bauraum um die Hälfte. Gleichzeitig schützt das SPD die nachgelagerten Einbaugeräte durch eine der schnellsten Auslösecharakteristiken für Typ 1-Ableiter. Damit eignet es sich für den Einsatz überall dort, wo höchste Sicherheit gefragt, aber nur wenig Bauraum vorhanden ist.

Folgestrom-Steuerung und Gehäusegröße als Herausforderung

Schwierigkeiten bei der Entwicklung kompakter steckbarerer SPDs mit den oben genannten Anforderungen bereiteten den Herstellern bislang die spezifischen Einschränkungen klassischer Überspannungsschutzeinrichtungen.

So sind spannungsschaltende SPDs darauf ausgelegt, einen leitenden Zustand auszulösen, sobald eine Überspannung einen definierten Schwellenwert übersteigt. Dabei sind sie vergleichsweise einfach aufgebaut und können in einem kompakten Gehäuse einen hohen Überspannungsschutz bewirken. Problematisch ist jedoch, dass sie einen vergleichsweise schlechten – also hohen – Schutzpegel bieten und oftmals Probleme beim Abschalten des Folgestroms haben. Die sogenannte Folgestrom-Steuerung bezeichnet die Fähigkeit eines SPDs, sich selbst aus dem Stromkreis zu schalten, sobald die Überspannung abgebaut ist. Ein SPD mit einer niedrigen Folgestrom-Steuerung eignet sich demnach nur für Netze, in denen der erwartete Kurzschlussstrom der Netzversorgung geringer als der Folgestrom-Nennwert des Geräts ist. Ist der Kurzschlussstrom größer, besteht die Gefahr, dass das SPD versagt. Spannungsschaltende SPDs lassen sich also kompakt und mit einem hohen Überspannungsschutz realisieren, haben aber eine schlechte Folgestrom-Steuerung. Ein Umstand, der die maximale Leistung, für die sie installiert werden können, beschränkt.

Spannungsbegrenzende SPDs wie Metalloxid-Varistoren (MOV) sind dagegen so ausgelegt, dass sie ein Gerät schützen, indem sie Überspannungen durch den Wechsel in einen niederohmigen Zustand begrenzen. Anders als spannungsschaltende SPDs spielt das Problem der Abschaltung des Folgestroms bei ihnen keine Rolle, da sie nach der Überspannung in ihren hochohmigen Zustand zurückkehren. Spannungsbegrenzende SPDs sind darum – unabhängig vom erwarteten Fehlerstrom – in jedem Stromnetz installierbar. Zusätzlich bieten sie ein gutes Schutzniveau. Die Nachteile spannungsschaltender SPDs gleichen sie zwar aus, dafür erfordern sie eine größere Bauform, wenn der erforderliche Überspannungswert eines SPD der Klasse I erreicht werden soll.

Das Beste aus zwei Welten

Um einen idealen SPD der Klasse I zu entwickeln, setzt Raycap daher beim ProTec T1S auf eine neu patentierte Technologie namens Phase Gas Discharge Tube (PGDT). Die mehrzellige, gekapselte GDT-Technologie kombiniert die Merkmale spannungsbegrenzender und spannungsschaltender SPDs. Spannungsumschalttechnik ermöglicht dabei einen geringen Bauraum ohne die Nachteile einer hohen Restspannung oder eines schlechten Folgestrom-Nennwerts. Ein neuartiges Multi-Cell-Design reduziert dafür den Folgestrom so weit, dass sich ProTec T1S ähnlich verhält wie MOV-basierte Technologien und damit auch in Netzwerken mit hohen prospektiven Kurzschlussfehlerströmen (SCCR) installiert werden kann. Und dies mit der halben Grundfläche der Produkte anderer Anbieter, was die Flächennutzung im Schaltschrank optimiert.

Raycap verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion zuverlässiger und langlebiger Produkte. Die Kombination dieses Know-hows mit der neu patentierten PGDT-Technologie bietet Anwendern eine Lösung für anspruchsvolle Umgebungen, in denen sich wiederholende Überspannungsereignisse auftreten. Gleichzeitig schützt der ProTec T1S Anlagen vor Blitzereignissen unter anspruchsvollen Netzbedingungen wie bei Netzfehlern oder sehr hohen prospektiven Strömen, ohne das Netz zu beeinflussen.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der PGDT-Technologie

Aufgrund der eingesetzten PGDT-Technologie entsprechen die SPDs der ProTec T1S Serie der IEC-Klasse I nach IEC 61643-11. Das heißt, sie eignen sich für Orte, an denen direkte oder indirekte Blitzströme nach IEC 62305-4 erwartet werden können. Zudem sind sie nach den geltenden IEC- und europäischen Normen VDE-zertifiziert. Darüber hinaus sind die Geräte getestet – und damit geeignet – für wiederholte Vorgänge in Netzen mit einem Ip von bis zu 50 kA 50/60 Hz.

Dank einer geringen Restspannung von Up = 1,5 kV lassen sich die Geräte der ProTec T1S Serie einfach mit Klasse-III-SPDs im Netzwerk koordinieren. Selbiges gilt für ordnungsgemäß installierte SPDs der Klasse II. Die Kabellänge zwischen den Produkten muss dabei nicht berücksichtigt werden. Zusätzlich verfügen die SPDs über spannungsfreie Fernmeldekontakte für die Fernwartung sowie eine optische Rot/Grün-Statusanzeige. Um zu verhindern, dass heiße, leitfähige, ionisierte Gase austreten, setzt Raycap zudem auf ein gekapseltes Design. Alle wichtigen Teile sind in einer hermetisch versiegelten Zelle untergebracht.

Auch an das Ende des Produktlebenszyklus hat Raycap bei der Entwicklung gedacht. Der Aufbau der Geräte erlaubt effiziente mechanische sowie thermische Trennung. So kann das Gerät sicher vom Netz geschaltet und – falls erforderlich – ein Defekt gemeldet werden.

Mehr Informationen zum ProTec T1S sowie weiteren Bauteilen aus dem Bereich des Überspannungsschutzes und den anderen Produktreihen von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.


Garching, 01.06.2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, stellt sein neuestes Produkt für den Überspannungsschutz vor. RayTel 20 ist konzipiert für den Einsatz in Telekommunikations- und signalverarbeitenden Netzwerken zum Schutz gegen indirekte und direkte Auswirkungen von Blitzeinschlägen und andere transiente Überspannungen.

Das Gerät bietet größte Sicherheit durch hohe Impulsfestigkeit mit 7kA Blitzstromableitfähigkeit (limp 10/350 μs). Dank der kleinen und kompakten Bauform von 92x92x62mm ist ein Einbau schnell und einfach möglich. Durch die einfache Wandmontage kann der Überspannungsschutz direkt am Gebäudeeintritt installiert werden. Mit seinen PushIn-Anschlüssen bietet das RayTel20 einen hohen Komfort bei der Installation der Box, da die Leitungen ohne großen Aufwand nur eingesteckt werden müssen. Der Einsatz der RayTel 20 ist umfassend für die Kategorien D1, C3, C2 und C1 geprüft, d.h. das Gerät schützt vor Blitzeinschläge als auch für kleine und schnelle Überspannungen bei einem Einsatz von Bandbreiten bis zu 250MHz. Dabei schützt das nach IP65 zertifizierte Gerät die Infrastruktur zuverlässig und leistet einen sehr guten Beitrag zur Verfügbarkeit der Telefonanlage.

Mit RayTel 20 führt Raycap seine Reihe an hochwertigen und zuverlässigen Produkten für den Überspannungsschutz fort. Wie alle Lösungen von Raycap erfüllt auch diese die höchsten Standards und bietet damit Kunden größtmögliche Sicherheit mit verringertem Aufwand. Mehr Informationen zum RayTel 20 sowie zu weiteren Bauteilen aus dem Bereich des Überspannungsschutzes und weiteren Produktreihen von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.