Kompakter Überspannungsschutz für E-Ladestationen und Wallboxes

Garching, 26.07.2022 – Mit dem Ausbau der Ladeinfrastruktur für E-Mobilität in Deutschland wächst der Bedarf an Lösungen für ein sicheres Laden. Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, erweitert mit dem neuen ProTec T2C-EV sein Sortiment an Überspannungsschutz-Komponenten für E-Auto-Ladestationen um eine besonders kompakte Komponente, die problemlos Platz in kleinen Ladesäulen und Wallboxes findet.

Im Juni 2022 gab es deutschlandweit 58.926 Ladepunkte für E-Autos. Bis 2025 steigt der Bedarf an privaten und öffentlichen Ladepunkten voraussichtlich auf 250.000. Bei allen öffentlich zugänglichen Ladeinfrastrukturen für Elektrofahrzeuge ist ein Überspannungsschutz vorgeschrieben, um im Falle eines Überspannungsereignisses Menschen und angeschlossene Fahrzeuge vor Schäden zu schützen. Doch auch im privaten Bereich, beispielsweise bei Wallboxes, ist Überspannungsschutz notwendig, um einerseits die Investition zu schützen und andererseits Schäden am Fahrzeug und, schlimmstenfalls, Personen zu vermeiden.

Kompakte Bauweise speziell für E-Ladesäulen

Allerdings kann eine einzelne Überspannungsschutzlösung nicht ein komplettes Ladeszenario abdecken. Deshalb hat Raycap als Experte für den Schutz der E-Mobility-Infrastruktur unterschiedliche Überspannungsschutzlösungen speziell für diesen Bereich entwickelt: ob für den AC- oder DC-Bereich, für kleine Ladestationen im privaten und öffentlichen Bereich oder für Schnellladestationen.

Nun hat Raycap sein seit Jahren bewährtes Produktportfolio um den ProTec T2C-EV erweitert. Diese Typ 2+3-Überspannungsschutzkomponente ist mit ihrer kompakten Bauweise eigens dafür ausgelegt, in kleinen Ladestationen oder Wallboxes Platz zu finden. Damit deckt der ProTec T2C-EV auch private Ladestationen ab, die nicht bereits über den Hausanschluss ausreichend vor Überspannungsschäden geschützt sind. Der ProTec T2C-EV ist dank seiner unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten besonders schnell und einfach zu installieren: Wahlweise mit Faston-Anschluss oder einem passenden Kabelset. Letzteres ermöglicht es, die Kabellängen selbst zu konfektionieren, sodass ein passgenauer und platzsparender Einbau möglich ist. In die Entwicklung des ProTec T2C-EV ist die jahrelange Miniaturisierungs-Expertise von Raycap eingeflossen: Zuverlässiger Schutz auf kleinstem Raum. Die Lösung ist ab sofort verfügbar.

 

Hohe Produktionstiefe und eigene Entwicklungen: Raycap liefert zuverlässig

Garching, 28.06.2022 –Raycap, ein international tätiger Hersteller von Blitz- und Überspannungsschutz-Lösungen sowie von passiver Telekommunikationsinfrastruktur, ist trotz aktueller Probleme in globalen Lieferketten zuverlässig lieferfähig. Unlängst für die hohe Nachhaltigkeit der Standorte in Griechenland und Slowenien mit einer Platin- beziehungsweise Gold-Zertifizierung von EcoVadis ausgezeichnet, zeigen sich nun auch wirtschaftliche Vorteile europäischer Produktionsstätten anhand zuverlässiger Lieferketten.

Zahlreiche Unternehmen setzen heute in hohem Maße auf die Zulieferung einzelner Komponenten, um ihre Produktionskosten möglichst gering zu halten. Allerdings entstehen dabei oft Abhängigkeiten von globalen Lieferketten. In Krisenzeiten, wie zuletzt Pandemie- und kriegsbedingt, können diese zu Ausfällen führen, die im schlimmsten Fall die ganze Produktion eines Unternehmens stillstehen lassen. Darunter leidet insbesondere die Verfügbarkeit von Komponenten am Markt.

Raycaps Lösungen zum Blitz- und Überspannungsschutz und für die passive Telekommunikationsinfrastruktur sind für den deutschen Markt wie gewohnt verfügbar. Dank umfassender Produktion und hoher Produktionstiefe an den eigenen Standorten in Drama (Griechenland) und Komenda (Slowenien) ist das Unternehmen auch in der aktuell schwierigen Lieferkettensituation am Weltmarkt vollumfänglich lieferfähig. Neben der Herstellung in eigenen Werken setzt Raycap auf die Innovationskraft eigener Forschungs- und Entwicklungsabteilungen im nördlich von Ljubljana gelegenen Komenda. Dort wurde beispielsweise die PGDT-Technologie (Phase Discharge Tube) entwickelt. Die Technologie trägt entscheidend zur erfolgreichen Miniaturisierung von Überspannungsschutz-Lösungen bei, was die Flächennutzung im Schaltschrank optimiert.

Gegenwärtig wird darüber hinaus der Campus im griechischen Drama vergrößert, um die unternehmenseigenen Produktionskapazitäten weiter zu erhöhen. „Uns bei Raycap liegt ein nachhaltiges Wirtschaften für Mitarbeitende und die Umwelt am Herzen. Dass dadurch nun auch unsere Lieferfähigkeit konstant aufrechterhalten wird, bestärkt uns in unserem Vorgehen. So können sich unsere Kunden darauf verlassen, dass wir auch in Krisenzeiten ein zuverlässiger Partner sind“, so Ralf Güthoff, General Manager Blitz- und Überspannungsschutz bei Raycap.

Mehr Informationen zu Raycap und dem Produktportfolio für den deutschen Markt finden Sie unter www.raycap.de.

Dank hoher Produktionstiefe wie hier im Werk Komenda (Slowenien) und eigener Entwicklungsabteilung ist Raycap auch in Krisenzeiten zuverlässig lieferfähig. (Foto: Raycap)

 

 

 

 


ANGA COM 2022: Raycap präsentiert Lösungen für die passive Telekommunikationsinfrastruktur

Garching, 17. März 2022 – Vom 10. bis 12. Mai 2022 trifft sich in Köln wieder Europas Telekommunikationsbranche zur ANGA COM, der Kongressleitmesse für Breitband und Medien. Sowohl bewährte als auch innovative Lösungen für den Breitbandausbau sind am Messestand von Raycap zu sehen, einem internationalen Hersteller von Produkten und Systemen für die passive Telekommunikationsinfrastruktur.

 Im Spannungsfeld zwischen Digitalisierungsdruck, volatilen Wetterverhältnissen und Vandalismusgefahr sind Telekommunikationsanbieter mehr denn je auf eine ebenso leistungsstarke wie zuverlässige Infrastruktur angewiesen. Woraus diese gemacht ist, erfahren Besucher der diesjährigen ANGA COM. Rund 500 Aussteller aus über 80 Ländern präsentieren hier Lösungen für den Breitbandausbau und die Mediendistribution. Der Schutz der Netzinfrastruktur ist entscheidend für eine zukunftsfähige Telekommunikation. Passende Lösungen präsentiert Raycap auf der Kongressmesse, unter anderem neue Gehäuse sowie Systeme für das Glasfasermanagement.

 Aluminiumgehäuse für Breitbandnetze

Bei all seinen Outdoor-Lösungen setzt Raycap auf Gehäuse aus korrosionsfreiem Aluminium. Auch die Glasfasernetzverteiler, kurz NVT, von Raycap sind aus dem robusten Material gefertigt. Sie sind in Anlehnung an die Widerstandsklasse WK2 (DIN EN 1627-1630) extrem robust und widerstandsfähig gegenüber äußeren Einflüssen.

Die Gehäuse trotzen nicht nur der äußeren Gewalteinwirkung, sondern erschweren auch den unbefugten Zugriff und schützen damit die Netzinfrastruktur im Inneren vor Beschädigung oder Manipulation. Mit Schutzgrad IP55 sind sie darüber hinaus äußert witterungsbeständig. Dank einer optionalen Anti-Graffiti-Beschichtung lassen sich zudem auch Sprayfarben leicht entfernen. Die Metallgehäuse machen die Netzverteiler nicht nur ausgesprochen robust und widerstandsfähig, sondern auch langlebig – das schont Ressourcen und die Umwelt.

 Multifunktionsgehäuse MFG-Serie

Raycap präsentiert auf der ANGA COM außerdem seine innovativen doppelwandigen modularen Multifunktionsgehäuse der MFG-Serie für den Einsatz im Outdoor-Bereich. Wie die NVT-Serie sind auch die MFGs aus korrosionsfreiem Aluminium gefertigt. Die Gehäuse können kundenspezifisch angepasst werden. Sie eignen sich bestens für den Einbau von aktiver Übertragungstechnik wie xDSL- oder Vectoring- sowie für FTTx-Baugruppen und passive Glasfasertechnik. Die Gehäuse können mit verschiedenen Sensoren, beispielsweise zur Türüberwachung, Feuchtigkeitsmessung oder Zugriffsberechtigung sowie Stromverteilung und -versorgung ausgestattet werden. Dadurch bieten sie ein breites Einsatzspektrum in Breitband- und Mobilfunknetzen. Die MFG-Serie zeichnet sich durch eine hohe Packungsdichte, einem patentierten Microrohrmanagementsystem und variablen Kabeleinführungsmöglichkeiten aus. Die doppelwandigen Aluminiumgehäuse besitzen exzellente passive Entwärmungseigenschaften, die bei Bedarf durch verschiedene Klimatisierungslösungen erweitert werden können. Sie haben die gleichen Designmerkmale wie die NVT-Serie und ermöglicht so ein homogenes Stadtbild bei den Telekommunikationsgehäusen.

 Glasfasermanagementgestell ODF-Serie

Ebenfalls neu sind die Systemgestelle aus der ODF-Serie von Raycap. Sie nehmen Baugruppen zum Spleißen und Patchen von Glasfasern auf und helfen, Überlängen von Glasfaserverbindungskabel sauber zu managen. Über 3.000 Faserverbindungen lassen sich damit realisieren – je nach Steckersystem. Das modulare Managementgestell ist für den Einsatz in Glasfaser-Backbone- und Accessnetzen geeignet und zeichnet sich durch einfache Installation und Erweiterungsmöglichkeiten aus.

Die bewährten und neuen Lösungen von Raycap finden Interessierte auf der ANGA COM in Halle 8 auf Stand E24.


Smarter E Europe 2022: Raycap präsentiert Überspannungsschutz für Ladestationen, Batterie-Energiespeicher und PV-Anlagen

Garching, 05.04.2022 – Vom 11. bis 13. Mai trifft sich die internationale Solarwirtschaft zur weltweit führenden Fachmesse Intersolar im Rahmen der smarter E Europe wieder in München. Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, präsentiert in Halle A5 an Stand 350 die neuesten Überspannungsschutz-Innovationen für PV-Anlagen, Batterie-Energiespeicher und E-Auto-Ladestationen.   

Die Lösungen von Raycap schützen seit Jahren zuverlässig vor Schäden durch Blitz- und Überspannungsereignisse. Auf der smarter E Europe präsentiert das Unternehmen neben den bewährten Produkten für Photovoltaik-Anlagen und Wechselrichter auch die neuesten Komponenten zum Schutz von Batterie-Energiespeichersystemen und E-Ladestationen.

E-Ladestationen und Wallboxes

In den kommenden Jahren soll die Ladeinfrastruktur in Deutschland massiv ausgebaut werden. Neben privaten Wallboxes werden auch vermehrt öffentliche Ladestationen benötigt. Eine einzelne Überspannungsschutzlösung kann nicht ein komplettes Ladeszenario abdecken. Deshalb hat Raycap als Experte für den Schutz der E-Mobility-Infrastruktur ein umfangreiches Produktportfolio speziell für diesen Bereich entwickelt: ob im AC- oder DC-Bereich, für kleine Ladestationen im privaten und öffentlichen Bereich oder für Schnellladestationen. Erstmals auf der smarter E Europe vorgestellt wird der ProTec T2C-EV von Raycap. Diese Typ 2+3-Überspannungsschutzkomponente ist mit ihrer kompakten Bauweise eigens dafür ausgelegt, gerade in kleinen Ladestationen oder Wallboxes Platz zu finden. ProTec T2C-EVist besonders schnell und einfach zu installieren und schützt Ladestationen sowie daran angeschlossene E-Autos zuverlässig vor Überspannungsschäden. Darüber hinaus zeigt Raycap weitere bewährte Lösungen zum Schutz sämtlicher Anwendungen der Ladeinfrastruktur.

Überspannungsschutz für Batterie-Energiespeichersysteme

Mit dem zunehmenden Ausbau von erneuerbaren Energien steigt auch der Bedarf an Batterie-Energiespeichersystemen (BESS) im privaten wie industriellen Umfeld an. Die darin verwendeten Wechselrichter sind mit empfindlicher Elektronik ausgestattet; die Hochleistungsbatterien mit ihrer geringen Durchschlagsfestigkeit stellen im Falle einer Lichtbogenbildung ein ernstes Explosionsrisiko dar. Daher ist ein zuverlässiger elektrischer Schutz zwingend notwendig. Raycap präsentiert auf der smarter E Europe sein umfassendes Portfolio zur Absicherung von BESS.

Die Strikesorb 35-Serie von Raycap nutzt eine patentierte Technologie, um einen effektiven und sicheren Betrieb in BESS-Systemen bis zu 1500 VDC zu gewährleisten. Ein großer Vorteil von Strikesorb 35 ist, dass sie ohne spezielle Vorsicherung installiert werden kann, selbst bei einem voraussichtlichen Fehlerstrom von bis zu 100 kA. Dadurch werden bei der Installation Platz und Kosten gespart. Auch für kleinere BESS präsentiert Raycap Lösungen. Der ProBloc B 1000 DC und SafeTec T2-1000 sind direkt auf Hutschienen montierbare Überspannungsschutzgeräte für Gleichstromanwendungen.

Zuverlässiger Schutz für PV-Anlagen

Um die PV-Anlage als Investition zu schützen und gesetzliche Vorgaben einzuhalten, ist Überspannungsschutz dringend erforderlich. Raycap zeigt auf der smarter E Europe sein komplettes Portfolio an Lösungen zum Schutz von PV-Anlagen: von SPD-Basiselementen zur direkten Montage auf der Leiterplatte über mehrpolige, steckbare Überspannungsschutzgeräte für die Hutschiene bis hin zur patentierten Strikesorb-Technologie. Außerdem zeigt Raycap seine anschlussfertigen ProTec PV-Boxen zum Schutz der PV-Installation. Die kompakten vorkonfektionierten Anschlussboxen hat Raycap eigens für die schnelle Aufputz-Installation des DC-Schutzes neben dem Wechselrichter entwickelt. Mit einer beiliegenden Bohrschablone sind die Bohrlöcher schnell angezeichnet, ohne die PV-Box zu öffnen. Die Strings lassen sich dank Push-In-Anschlüssen und Kabeldurchführungen beziehungsweise MC4-Steckern ohne Werkzeug auflegen. Mit einem Gehäuse in Schutzklasse IP 67 eignen sich die PV-Boxen für den Innen- und Außeneinsatz. Ein transparenter Deckel macht die Statusanzeige leicht ablesbar. Die PV-Box ist als Typ 1+2 (ProTec T1 PV-Box) oder Typ 2 (ProTec T2 PV-Box) mit zwei DC-Spannungen sowie für Ein- und Zwei-MPP-Tracker Applikationen verfügbar.

Interessierte Besucher der smarter E Europe können sich an Stand A5.350 selbst ein Bild von den Raycap-Lösungen machen.


Clever kombiniert

Raycap präsentiert neuen Typ-1-Ableiter mit integrierter Vorsicherung

Garching, 12.10.2021 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, erweitert seine Produktlinie von 2-in-1-Überspannungsschutzeinrichtungen. Der neue Typ-1-Ableiter Raycap ProTec T1SF mit integrierter Vorsicherung spart nicht nur Platz im Schaltschrank, sondern erleichtert auch Installation sowie Wartung – und senkt damit die Gesamtkosten.

Durch die integrierte Vorsicherung konnte der benötigte Bauraum für den ProTec T1SF soweit minimiert werden, dass er der kompakteste Typ-1-Ableiter auf dem Markt ist. Abgesehen von der Miniaturisierung bringt die integrierte Vorsicherung weitere Vorteile mit sich. Das praktische 2-in-1-Gerät erleichtert Planung, Installation und Wartung. So stellt sich die Frage nach der Dimensionierung der Vorsicherung beim ProTec T1SF nicht, da diese bereits integriert und auf dessen Leistungsparameter abgestimmt ist. Auch die Selektivität der Sicherung spielt nunmehr eine untergeordnete Rolle, da das Produkt bereits richtig konfiguriert ist. Das spart Geld für die Anwender und Zeit für die Installateure.

Weniger Kabel, niedrigerer Schutzpegel

Der Wegfall der zusätzlichen Verkabelung zur Sicherung hat auch einen Sicherheitsaspekt: Weniger Kabelstrecke bedeutet ein niedrigeres Schutzpegel (UP). Der ProTec T1SF gewährleistet eine sichere thermische Fehlerstromabschaltung in Netzen mit prospektiven Strömen von 300 A bis zu 75.000 A. Ein koordinierter thermischer Trennschalter sorgt für die Abschaltung bei niedrigen Fehlerströmen (<300A) und erweitert die kontinuierliche Fehlerauslösecharakteristik auf bis zu 1A. Der ProTec T1SF passt dabei in jeden DIN 43880 Standard-Schaltschrank, von der größten bis zur kleinsten Bauform.

Status immer im Blick

Die integrierte Vorsicherung bringt in Kombination mit integrierter Signalisierung einen weiteren Vorteil mit sich. Sollte es zu einem Ausfall der Sicherung kommen, schaltet sich der ProTec T1SF ab und meldet dies anhand eines roten Meldefensters. Geräte mit integriertem Fernmeldekontakt melden den Ausfall an die integrierte Steuerung. Bei Standard-Lösungen, wenn also Überspannungsschutz und externe Vorsicherung separat installiert sind, erfährt der Nutzer nichts von einem Ausfall der Sicherung. Erst wenn der Überspannungsschutz selbst beschädigt ist, bekommt er Kenntnis davon. Beim ProTec T1SF kann bereits bei einem Ausfall der Sicherung reagiert und Folgeschäden verhindert werden.

Die neuen Überspannungsschutzgeräte (SPDs) der Serie ProTec T1SF von Raycap basieren auf der patentierten PGDT (Phase Gas Discharge Tube) -Technologie. Die mehrzellige, gekapselte GDT-Technologie kombiniert die Merkmale spannungsbegrenzender und spannungsschaltender SPDs. Spannungsumschalttechnik ermöglicht dabei einen geringen Bauraum ohne die Nachteile einer hohen Restspannung oder eines schlechten Folgestrom-Nennwerts. Ein neuartiges Multi-Cell-Design reduziert dafür den Folgestrom so weit, dass sich ProTec T1SF ähnlich verhält wie MOV-basierte Technologien und damit auch in Netzwerken mit hohen prospektiven Kurzschlussfehlerströmen (SCCR) installiert werden kann. Und dies mit der halben Grundfläche vergleichbarer Konkurrenzprodukte, was die Flächennutzung im Schaltschrank optimiert.

„Durch die Integration der Vorsicherung sparen unsere Kunden mit dem ProTec T1SF nicht nur bei der Planung und Installation Zeit, Platz und Geld“, sagt Ralf Güthoff, General Manager Blitz- und Überspannungsschutz bei Raycap. „Auch die Wartung und den Austausch der Baugruppe erleichtert das steckbare Kombigerät enorm. Durch die Kombination aus PGDT-Technologie und integrierter Vorsicherung ist der ProTec T1SF der kompakteste Überspannungsschutz auf dem Markt“. Handelsüblich Querverbinder erleichtern hierbei die Konfiguration für die entsprechenden Netzformen (TN-S- und TN-C-Netze) und vereinfachen dadurch die Installation zusätzlich.

Der neue Raycap ProTec T1SF entspricht der IEC-Klasse I/II nach IEC 61643-11. Mehr Informationen zu den Produkten von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.

Press Release

ProTec T1SF Press Release DE


Smart Home

Raycap stellt neuen Überspannungsschutz
für KNX-Bussysteme vor

Garching, 31.03.2021 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, erweitert sein Portfolio an Überspannungsschutzlösungen für Smart Homes. Mit dem RayDat KNX werden Bussysteme zuverlässig vor Überspannungsschäden geschützt. Durch seine Bauweise wird er direkt auf den Steckplatz des KNX-BUS-Kopplers aufgesteckt. Bei Bedarf kann das Schutzelement auch in einer Gerätedose platziert werden. Dadurch wird die Investition in die Smart-Home-Infrastruktur zuverlässig und ohne großen Aufwand geschützt.   

Smart Homes erfreuen sich zunehmender Beliebtheit. Im Zuge der Digitalisierung vereinfachen sie den Bewohnern das Leben. Für eine problemlose und anwenderfreundliche Bedienbarkeit benötigt man ein zuverlässiges Bussystem. Besonders der KNX-Standard hat sich aufgrund seiner hohen herstellerunabhängigen Interoperabilität zwischen unterschiedlichen Geräten als weitverbreiteter Standard durchgesetzt. Heizung, Lüftung, Jalousien, Beleuchtung und Gartenbewässerung können problemlos zentral gesteuert und programmiert werden.

Allerdings bergen vernetzte Häuser auch Risiken. Fällt die Kommunikation aus, ist das ganze Haus lahmgelegt. Dies kann beispielsweise dann passieren, wenn das KNX-Bussystem durch ein Überspannungsereignis beschädigt wird und dadurch die Kommunikation zwischen den Geräten im Haus nicht mehr funktioniert. Das ist nicht nur sehr ärgerlich, sondern kann auch teure Reparaturen nach sich ziehen. Um dies zu verhindern, hat Raycap den RayDat KNX entwickelt. Diese Weiterentwicklung der bewährten RayDat-Serie ist speziell auf den Schutz von KNX-Bussystemen ausgelegt.

Zuverlässiger Schutz gegen alle Überspannungsereignisse

RayDat KNX DEDer RayDat KNX wird direkt auf den Steckplatz des BUS-Kopplers aufgesetzt. Dank der einfachen Plug-and-Play Lösung ist dies ohne großen Aufwand umsetzbar. Aufgrund seiner guten Schutzeigenschaften löst der RayDat KNX bereits bei geringen Überspannungen von 5 kA oder bei Blitzimpulsströmen von 1 kA aus. Dadurch ist das Kommunikationsnetzwerk im Haus zuverlässig vor Schäden durch Überspannungsereignisse geschützt. Dies gewährleistet nicht nur die Funktion des KNX-Bussystems, sondern schützt auch die teuren und sensiblen Produkte, die damit verbunden sind, vor Schäden und hält die Verfügbarkeit aufrecht. Der RayDat KNX ist geprüft nach IEC/EN 61643-21 für die Schutzklassen D1, C2 und C1. Er schützt damit nicht nur vor Schäden durch Blitzeinschläge, sondern auch vor Überspannungsschäden durch Lastspitzen.

Mit dem RayDat KNX vervollständigt Raycap sein Portfolio für den Rundum-Überspannungsschutz von Wohngebäuden. Zukünftig können im Smart House nicht nur einzelne Komponenten wie eine Photovoltaikanlage, die Stromversorgung sowie die Telefonleitung vor Überspannung geschützt werden, sondern auch das KNX-Bussystem im Smart House.

Press Release

RayDat KNX Press Release DE

 


Clever kombiniert

Raycap entwickelt Typ-2-Ableiter mit integrierter Vorsicherung

Garching, 27.01.2021 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, lanciert eine neue Produktlinie von 2-in-1-Überspannungsschutzeinrichtungen für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Den Auftakt macht der Raycap ProTec T2F: Der steckbare Typ-2-Ableiter mit integrierter Vorsicherung spart nicht nur Platz im Schaltschrank, sondern erleichtert auch Installation sowie Wartung – und senkt damit die Gesamtkosten.

Der neue Typ-2-Ableiter ProTec T2F mit einem Schutzpegel von 1.500 V, einem maximalen Ableitvermögen von 40 kA 8/20 μs sowie einem Nennentladestrom von 20 kA 8/20 μs verfügt über eine integrierte Vorsicherung. Damit bietet Raycap neben der bewährten Produktfamilie Raycap ProTec T2, die für den Einsatz in Systemen mit einem Nennstrom von bis 315 A ohne Vorsicherung entwickelt wurde, nun auch eine von der Vorsicherung unabhängige Alternative für größere Fabriken und Industrieanlagen.

Kompakte Bauform spart Platz und erleichtert Installation

Durch den Verzicht auf die externe Baugruppe Sicherungshalter mit Vorsicherung spart der Raycap ProTec T2F 1+0 im Vergleich zu konventionellen Typ-2-Ableitern mit externer Vorsicherung bis zu 50 Prozent des benötigten Platzes im Schaltschrank ein. Die Gesamtinstallation kann schneller aufgebaut werden und ist so insgesamt kompakter und kostengünstiger.

Darüber hinaus erleichtert das praktische 2-in-1-Gerät Planung, Installation und Wartung. So stellt sich die Frage nach der Dimensionierung der Vorsicherung beim ProTec T2F nicht, da diese bereits integriert und auf dessen Leistungsparameter abgestimmt ist. Auch die Selektivität der Sicherung spielt nunmehr eine untergeordnete Rolle, da das Produkt bereits richtig konfiguriert ist.

„Durch die Integration der Vorsicherung sparen unsere Kunden mit dem ProTec T2F nicht nur bei der Planung und Installation Zeit, Platz und Geld“, sagt Ralf Güthoff, General Manager Blitz- und Überspannungsschutz bei Raycap. „Auch die Wartung und den Austausch der Baugruppe erleichtert das steckbare Kombigerät enorm.“ Für das Redesign und die Miniaturisierung der aktiven Überspannungsschutzelemente für die neue kompakte Bauform setzte der Blitz- und Überspannungsschutzspezialist auf seine In-house-Entwicklung.

Höchster Schutz – auch vor niedrigen Kurzschlussströmen

Besonderes Augenmerk legte Raycap bei der Neuentwicklung der Bauelemente für den ProTec T2F auf den Metalloxid-Varistor (MOV) und die speziell entwickelte Sicherung für diese technologische Lösung. Das Design steigert die Gesamtsicherheit des jeweiligen Systems und verhindert dessen kompletten Shutdown in Folge eines Überspannungs- und Kurzschluss-Ereignisses. „Mit dem ProTec T2F bieten wir einen kompakten Typ-2-Ableiter mit integrierter Vorsicherung, der die Technik vor Ort ebenso sicher schützt wie die Menschen. Unvorhergesehene, meist kostspielige Produktionsstillstände lassen sich so verhindern“, erklärt Ralf Güthoff.

Der neue Raycap ProTec T2F entspricht der IEC-Klasse II nach IEC 61643-11. Mehr Informationen zu den Produkten von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.

Press Release

ProTec T2F Press Release DE

 


Ableiter mit Phasenabgriff von Raycap

VDE-zertifizierter Überspannungsschutz mit integrierter Vorsicherung spart Bauraum im Schrank

Garching, 22. September 2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, präsentiert die dritte Generation seiner Ableiter-Serie mit Phasenabgriff ZPS. Der ZPS+F ist dank einer integrierten Vorsicherung mit 25 kA Kurzschlussfestigkeit noch einfacher im Vorzählerbereich zu installieren und platzsparender als sein Vorgängermodell.

Nach dem Raycap die erste Generation von Ableitern mit Phasenabgriff im letzten Jahr präsentiert hat, ist nun die konsequente Weiterführung der Produktreihe ZPS erfolgt. Wie bei der Vorgängergeneration ist auch der neue ZPS+F direkt auf der Sammelschiene des 40-mm-Systems aufsteckbar und dank seiner kompakten Bauweise in allen Verteilerschränken problemlos zwischen zwei SH Schaltern installierbar. Der ZPS+F liefert die Spannungsversorgung für ein Gateway über seinen Phasenabgriff, ohne dass das Sammelschienensystem dafür extra für einen separaten Phasenabgriff erweitert werden muss. Neu ist die besonders unkomplizierte und damit schnelle Verdrahtung. Dank einer integrierten Vorsicherung mit 25 kA Kurzschlussfertigkeit entfällt die separate Vorsicherung und damit die Verdrahtung vom SPD zur Sicherung. Dadurch ist der ZPS+F eine Zwei-in-eins-Lösung.

Auch die Verdrahtung zum Gateway hat Raycap weiter vereinfacht. Das Verdrahtungsset macht den ZPS+F für Installateuren zu einer praktischen Plug-and-play-Lösung. Durch die entsprechende Leitungslänge und die vorgegebenen Stecker sind die Elemente direkt einsetzbar. Das Abschneiden und Crimpen der verschiedenen Leitungslängen entfällt. Der Installateur muss den Ableiter nur noch auspacken, ohne Werkzeugeinsatz auf die Sammelschiene aufsetzen und den direkten Weg zum Gateway oder Modem verdrahten.

Der ZPS+F ist VDE geprüft und zertifiziert für die Schutzklassen Typ 1+2+3. Der notwendige Schutz vor direkten Blitzimpulsen, Überspannungen sowie der Endgeräte vor Überspannungen, zum Beispiel des Modems und des Gateways im Vorzählerbereich, ist dadurch gegeben. Darüber hinaus lässt sich der Überspannungsschutz über optionale Fernmeldekontakte in die Überwachungssoftware von Smart Homes integrieren. Dadurch ist es möglich, den Zustand des Überspannungsschutzes immer im Blick zu behalten.

„Bei der Weiterentwicklung unserer ZPS-Serie wollten wir einerseits die Platzersparnis im Schrank erhöhen und andererseits die Installation weiter vereinfachen. Durch die Zwei-in-eins-Lösung ZPS+F mit integrierter Vorsicherung ist uns dies gelungen. Dank der VDE-Zertifizierung können sich Endkunden und Installateure darauf verlassen, dass der Schutz der angeschlossenen Infrastruktur vor Schäden durch Überspannungsereignisse immer gegeben ist“, erklärt Ralf Güthoff, General Manager Blitz- und Überspannungsschutz bei Raycap. Weitere Informationen finden Sie unter telecom@raycap.de

Press Release: ZPS-F Press Release DE

 


5G-Infrastruktur in Städten und Gemeinden

InvisiWave von Raycap macht Antennen und Sender unsichtbar

Garching, 14.09.2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Produkten und Systemen für die passive Telekommunikationsinfrastruktur, hat das neuartige Material InvisiWave auf Kunststoffbasis entwickelt. Dieses hilft Carriern, Gemeindebehörden und Stadtverwaltungen, den Ausbau der 5G-Infrastruktur im innerstädtischen Bereich voranzutreiben. Dank seiner besonderen elektrischen Eigenschaften beeinträchtigen Verkleidungen aus InvisiWave die Signalstärke im mm-Wellenlängenbereich nicht wesentlich. Dadurch lassen sich erstmals Ansprüche an Ästhetik und Technik verbinden. Darüber hinaus sind Screen Panels aus InvisiWave problemlos nutzbar, um bestehende Small-Cell-Standorte auf 5G aufzurüsten.

Der Ausbau der 5G-Infrastruktur nimmt Gestalt an; die Nachfrage nach höheren Geschwindigkeiten und Bandbreiten beschleunigt diesen Prozess. Treibende Kraft hinter 5G sind die neuen Sender im mm-Wellenlängenbereich sowie die dazugehörigen Antennensystemen, deren Zellradien um die 100 m betragen.

Jedoch sorgt der Ausbau der 5G-Infrastruktur vielerorts für Diskussionen. Antennen und Sendemasten stören – vor allem in historischen Altstädten – das Stadtbild und müssen aus ästhetischen Gründen meist verdeckt werden. Allerdings bestehen herkömmliche Verkleidungen oftmals aus einem Material, das die Signalstärke bei höheren Frequenzen stark beeinträchtigt. Dadurch ist die Infrastruktur zwar nicht mehr zu sehen, aber auch funktechnisch ineffizient. Um dieses Problem zu beheben und Signalstärke, Netzabdeckung und ästhetische Anforderungen zu vereinen, hat Raycap das neuartige Material InvisiWave entwickelt. Dadurch können Carrier, Gemeindebehörden und Stadtverwaltungen erstmals die für den 5G-Netzausbau notwendige Infrastruktur „unsichtbar“ machen, ohne Abstriche bei der Signalqualität machen zu müssen. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zur Smart City.

Durch InvisiWave werden beispielsweise Small-Cell-Standorte in Straßenlaternen, Verteilerschränken, Blumenkübeln oder anderen Stadtmöbel möglich, ohne dass die Signalstärke durch das Material der Verkleidung wesentlich verringert wird. Dadurch wird die Netzabdeckung deutlich erhöht, ohne die Optik des Straßenbilds negativ zu beeinflussen. Dabei wird auch die Sicherheit der Infrastruktur berücksichtigt – die Verkleidungen aus InvisiWave sind nicht nur feuerbeständig, sondern schützen die sensible Technik auch vor Vandalismus.

Bestehende Standorte einfach aufrüsten

Mithilfe der neuen InvisiWave Screen Panels lassen sich auch bestehende verdeckte Wireless-Standorte für 5G aufzurüsten. Dabei wird ein kleiner Teil der bestehenden Wandstruktur durch ein getarntes InvisiWave Screen Panel ersetzt, um die 5G-mmWave-Ausrüstung zu verbergen, ohne dabei die Leistung und Abdeckung zu beeinträchtigen. Durch das weltweit erste Drop-in-Upgrade eines 5G-Kleinzellen-Panels für vorhandene verdeckte Sendepunkte, lässt sich die bestehende Infrastruktur ganz einfach upgraden. So bauen Betreiber die 5G-Infrastruktur aus, ohne neue Standorte schaffen zu müssen.

„Wir wollten einen Weg finden, die 5G-Infrastruktur in den Städten so zu gestalten, dass sie im Stadtbild nicht auffällt. Gleichzeitig ist es aber wichtig, dass die Verkleidung die Signalqualität nicht oder nur unwesentlich beeinträchtigt. Auf Basis dieser Zielsetzung entwickelten wir InvisiWave. Auch im Hinblick auf die Förderung von Smart Citys“, erklärt Volker Lange, Vice President Sales EMEA bei Raycap.

Weitere Informationen finden Sie unter telecom@raycap.de

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Raycap ProTec T1S
Kompakter Blitz- und Überspannungsschutz für kritische Infrastrukturen

  • Der ProTec T1S ist die neuste Weiterentwicklung von Raycap im Bereich des Überspannungsschutzes.
  • Kleinster steckbarer SPD der Prüfklasse I bei 25 kA 10/350 μs in einem 1TE (17,5 mm) DIN-Paket
  • Reduziert den Bauraum um die Hälfte und schützt nachgelagerte Einbaugeräte – auch unter anspruchsvollen Netzbedingungen.

Garching, 21. April 2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, erweitert sein Portfolio. ProTec T1S ist derzeit die kompakteste steckbare Überspannungsschutzeinrichtung auf dem Markt, welche die Anforderungen der Prüfklasse I nach IEC 61643-11 erfüllt. Dabei setzt das Unternehmen auf eine neu patentierte, mehrzellige GDT-Technologie.

Klein, kleiner, am kleinsten – Seit vielen Jahren arbeiten die Hersteller von Überspannungsschutzeinrichtungen daran, ein Surge Protective Device (SPD) mit 25 kA 10/350 μs Prüfklasse I in einem DIN-Gehäuse kleiner als 2TE zu entwickeln. Gelungen ist der Coup nun Raycap. Mit dem ProTec T1S bietet das Unternehmen bei 25 kA 10/350 μs in einem 1TE (17,5 mm) DIN-Paket das erste steckbare Gerät auf dem Markt, das diesen Anforderungen entspricht. Darüber hinaus liefert das neue SPD die erforderliche Spannungsschalttechnik ohne die Nachteile einer hohen Restspannung oder niedrigen Folgestrom-Nennleistung.

Durch seine kompakte Bauform von nur 4TE bei höchster Ableitfähigkeit von 100 kA 10/350 µs reduziert ProTec T1S den nötigen Bauraum um die Hälfte. Gleichzeitig schützt das SPD die nachgelagerten Einbaugeräte durch eine der schnellsten Auslösecharakteristiken für Typ 1-Ableiter. Damit eignet es sich für den Einsatz überall dort, wo höchste Sicherheit gefragt, aber nur wenig Bauraum vorhanden ist.

Folgestrom-Steuerung und Gehäusegröße als Herausforderung

Schwierigkeiten bei der Entwicklung kompakter steckbarerer SPDs mit den oben genannten Anforderungen bereiteten den Herstellern bislang die spezifischen Einschränkungen klassischer Überspannungsschutzeinrichtungen.

So sind spannungsschaltende SPDs darauf ausgelegt, einen leitenden Zustand auszulösen, sobald eine Überspannung einen definierten Schwellenwert übersteigt. Dabei sind sie vergleichsweise einfach aufgebaut und können in einem kompakten Gehäuse einen hohen Überspannungsschutz bewirken. Problematisch ist jedoch, dass sie einen vergleichsweise schlechten – also hohen – Schutzpegel bieten und oftmals Probleme beim Abschalten des Folgestroms haben. Die sogenannte Folgestrom-Steuerung bezeichnet die Fähigkeit eines SPDs, sich selbst aus dem Stromkreis zu schalten, sobald die Überspannung abgebaut ist. Ein SPD mit einer niedrigen Folgestrom-Steuerung eignet sich demnach nur für Netze, in denen der erwartete Kurzschlussstrom der Netzversorgung geringer als der Folgestrom-Nennwert des Geräts ist. Ist der Kurzschlussstrom größer, besteht die Gefahr, dass das SPD versagt. Spannungsschaltende SPDs lassen sich also kompakt und mit einem hohen Überspannungsschutz realisieren, haben aber eine schlechte Folgestrom-Steuerung. Ein Umstand, der die maximale Leistung, für die sie installiert werden können, beschränkt.

Spannungsbegrenzende SPDs wie Metalloxid-Varistoren (MOV) sind dagegen so ausgelegt, dass sie ein Gerät schützen, indem sie Überspannungen durch den Wechsel in einen niederohmigen Zustand begrenzen. Anders als spannungsschaltende SPDs spielt das Problem der Abschaltung des Folgestroms bei ihnen keine Rolle, da sie nach der Überspannung in ihren hochohmigen Zustand zurückkehren. Spannungsbegrenzende SPDs sind darum – unabhängig vom erwarteten Fehlerstrom – in jedem Stromnetz installierbar. Zusätzlich bieten sie ein gutes Schutzniveau. Die Nachteile spannungsschaltender SPDs gleichen sie zwar aus, dafür erfordern sie eine größere Bauform, wenn der erforderliche Überspannungswert eines SPD der Klasse I erreicht werden soll.

Das Beste aus zwei Welten

Um einen idealen SPD der Klasse I zu entwickeln, setzt Raycap daher beim ProTec T1S auf eine neu patentierte Technologie namens Phase Gas Discharge Tube (PGDT). Die mehrzellige, gekapselte GDT-Technologie kombiniert die Merkmale spannungsbegrenzender und spannungsschaltender SPDs. Spannungsumschalttechnik ermöglicht dabei einen geringen Bauraum ohne die Nachteile einer hohen Restspannung oder eines schlechten Folgestrom-Nennwerts. Ein neuartiges Multi-Cell-Design reduziert dafür den Folgestrom so weit, dass sich ProTec T1S ähnlich verhält wie MOV-basierte Technologien und damit auch in Netzwerken mit hohen prospektiven Kurzschlussfehlerströmen (SCCR) installiert werden kann. Und dies mit der halben Grundfläche der Produkte anderer Anbieter, was die Flächennutzung im Schaltschrank optimiert.

Raycap verfügt über langjährige Erfahrung in der Entwicklung und Produktion zuverlässiger und langlebiger Produkte. Die Kombination dieses Know-hows mit der neu patentierten PGDT-Technologie bietet Anwendern eine Lösung für anspruchsvolle Umgebungen, in denen sich wiederholende Überspannungsereignisse auftreten. Gleichzeitig schützt der ProTec T1S Anlagen vor Blitzereignissen unter anspruchsvollen Netzbedingungen wie bei Netzfehlern oder sehr hohen prospektiven Strömen, ohne das Netz zu beeinflussen.

Weitere Eigenschaften und Vorteile der PGDT-Technologie

Aufgrund der eingesetzten PGDT-Technologie entsprechen die SPDs der ProTec T1S Serie der IEC-Klasse I nach IEC 61643-11. Das heißt, sie eignen sich für Orte, an denen direkte oder indirekte Blitzströme nach IEC 62305-4 erwartet werden können. Zudem sind sie nach den geltenden IEC- und europäischen Normen VDE-zertifiziert. Darüber hinaus sind die Geräte getestet – und damit geeignet – für wiederholte Vorgänge in Netzen mit einem Ip von bis zu 50 kA 50/60 Hz.

Dank einer geringen Restspannung von Up = 1,5 kV lassen sich die Geräte der ProTec T1S Serie einfach mit Klasse-III-SPDs im Netzwerk koordinieren. Selbiges gilt für ordnungsgemäß installierte SPDs der Klasse II. Die Kabellänge zwischen den Produkten muss dabei nicht berücksichtigt werden. Zusätzlich verfügen die SPDs über spannungsfreie Fernmeldekontakte für die Fernwartung sowie eine optische Rot/Grün-Statusanzeige. Um zu verhindern, dass heiße, leitfähige, ionisierte Gase austreten, setzt Raycap zudem auf ein gekapseltes Design. Alle wichtigen Teile sind in einer hermetisch versiegelten Zelle untergebracht.

Auch an das Ende des Produktlebenszyklus hat Raycap bei der Entwicklung gedacht. Der Aufbau der Geräte erlaubt effiziente mechanische sowie thermische Trennung. So kann das Gerät sicher vom Netz geschaltet und – falls erforderlich – ein Defekt gemeldet werden.

Mehr Informationen zum ProTec T1S sowie weiteren Bauteilen aus dem Bereich des Überspannungsschutzes und den anderen Produktreihen von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.


Garching, 01.06.2020 – Raycap, internationaler Hersteller von Elektronikkomponenten für die Bereiche Überspannungsschutz, Connectivity und Monitoring, stellt sein neuestes Produkt für den Überspannungsschutz vor. RayTel 20 ist konzipiert für den Einsatz in Telekommunikations- und signalverarbeitenden Netzwerken zum Schutz gegen indirekte und direkte Auswirkungen von Blitzeinschlägen und andere transiente Überspannungen.

Das Gerät bietet größte Sicherheit durch hohe Impulsfestigkeit mit 7kA Blitzstromableitfähigkeit (limp 10/350 μs). Dank der kleinen und kompakten Bauform von 92x92x62mm ist ein Einbau schnell und einfach möglich. Durch die einfache Wandmontage kann der Überspannungsschutz direkt am Gebäudeeintritt installiert werden. Mit seinen PushIn-Anschlüssen bietet das RayTel20 einen hohen Komfort bei der Installation der Box, da die Leitungen ohne großen Aufwand nur eingesteckt werden müssen. Der Einsatz der RayTel 20 ist umfassend für die Kategorien D1, C3, C2 und C1 geprüft, d.h. das Gerät schützt vor Blitzeinschläge als auch für kleine und schnelle Überspannungen bei einem Einsatz von Bandbreiten bis zu 250MHz. Dabei schützt das nach IP65 zertifizierte Gerät die Infrastruktur zuverlässig und leistet einen sehr guten Beitrag zur Verfügbarkeit der Telefonanlage.

Mit RayTel 20 führt Raycap seine Reihe an hochwertigen und zuverlässigen Produkten für den Überspannungsschutz fort. Wie alle Lösungen von Raycap erfüllt auch diese die höchsten Standards und bietet damit Kunden größtmögliche Sicherheit mit verringertem Aufwand. Mehr Informationen zum RayTel 20 sowie zu weiteren Bauteilen aus dem Bereich des Überspannungsschutzes und weiteren Produktreihen von Raycap finden Sie unter www.raycap.de.