GET NORD 2026: Raycap schützt, was moderne Gebäude antreibt

 

 

Überspannungsschutz für Gebäudeinstallationen, Energieverteilungen, Photovoltaikanlagen und Ladeinfrastruktur

Garching, 14 Oktober 2026 – Photovoltaikanlagen, Ladeeinrichtungen für Elektrofahrzeuge und zunehmend vernetzte Gebäudetechnik verändern die Anforderungen an elektrische Installationen. Unterschiedliche Netzsysteme, AC- und DC-Anwendungen sowie begrenzte Platzverhältnisse in Verteilungen und Geräten erfordern Überspannungsschutzlösungen, die auf die jeweilige Einbausituation abgestimmt sind. Auf der GET NORD 2026 vom 19. bis 21. November in Hamburg zeigt Raycap in Halle B5, Stand 232, sein breites Portfolio für den Schutz moderner Gebäude- und Energieinfrastrukturen.

Der international tätige Spezialist für Blitz- und Überspannungsschutz präsentiert bewährte Lösungen für die Niederspannungsverteilung, Photovoltaikanlagen sowie AC- und DC-Ladeinfrastruktur. Im Mittelpunkt stehen die Auswahl geeigneter Schutzgeräte, ihre Integration in unterschiedliche Installationsumgebungen und eine montagefreundliche Umsetzung.

Gebäude und Energieverteilungen: Überspannungsschutz passend zur Installation

Ob Neubau, Modernisierung oder Nachrüstung: Bei der Auswahl von Überspannungsschutzgeräten sind unter anderem die Netzform, das vorhandene Blitzschutzkonzept, der Einbauort sowie die Koordination der Schutzgeräte zu berücksichtigen. Auch der verfügbare Platz und der Installationsaufwand spielen in der Praxis eine wichtige Rolle.

Für die Niederspannungsverteilung umfasst das Raycap-Portfolio Typ-1-, Typ-2- und kombinierte Überspannungsschutzgeräte. Dazu gehören Lösungen sowohl für die Hutschienenmontage als auch für Sammelschienensysteme.

Mit der ProTec 60 RX-Serie bietet Raycap Überspannungsschutz für konventionelle und isolierte 60-mm-Sammelschienensysteme. Die Geräte sind für unterschiedliche Sammelschienenbreiten von 12 bis 30 mm sowie Dicken von 5 und 10 mm ausgelegt. Das Portfolio umfasst die Ausführungen ProTec 60 RX T1, T1H und T2 sowie die Variante T2F mit integrierter Vorsicherung. Die direkte Montage auf der Sammelschiene ermöglicht eine platzsparende Integration in die Energieverteilung und reduziert den Verdrahtungsaufwand.

Für Anwendungen im Bereich des Gebäudeanschlusses bietet Raycap unter anderem die ProBloc T1SG-Serie. Die kombinierten Typ-1+2+3-Überspannungsschutzgeräte nutzen eine einzellige Funkenstrecken-Technologie (ScSG), die Netzfolgeströme wirksam begrenzt. Die leckstromfreie Ausführung ermöglicht bei entsprechender Auswahl und Installation auch den Einsatz im Vorzählerbereich unter Berücksichtigung der geltenden Anforderungen der VDE-AR-N 4100.

Ergänzt wird das Portfolio durch weitere Überspannungsschutzgeräte für unterschiedliche Netz- und Installationsanforderungen sowie die ProTec T2 DCB- und DCU-Serien für Gleichspannungsanwendungen, beispielsweise in industriellen DC-Netzen und speziellen Versorgungsstromkreisen.

Photovoltaik: Schutz für Wechselrichter und elektrische Anlagen

Photovoltaikanlagen erfordern eine auf die jeweilige Anlagenkonfiguration abgestimmte Auswahl und Anordnung der Überspannungsschutzgeräte. Dabei sind unter anderem die maximale DC-Systemspannung, die Wechselrichterkonfiguration, die Leitungsführung und ein gegebenenfalls vorhandenes äußeres Blitzschutzsystem zu berücksichtigen.

Raycap bietet hierfür Überspannungsschutzlösungen für die AC- und DC-Seite von Photovoltaikanlagen unterschiedlicher Größenordnungen.

Dazu gehören die vorkonfektionierten ProTec PV-Boxen für den DC-seitigen Schutz von Wechselrichtern. Je nach Ausführung stehen unterschiedliche MPPT- und Anschlusskonfigurationen sowie Schutzlösungen für verschiedene Anforderungen zur Verfügung. Varianten mit vorkonfektionierten Steckverbindungen, darunter MC4-Anschlüsse, ermöglichen eine einfache Integration in die PV-Installation und reduzieren den Montageaufwand.

Ergänzt wird das Angebot durch Überspannungsschutzgeräte für die Hutschienenmontage sowie weitere Schutzlösungen für gewerbliche und industrielle PV-Anlagen. Damit unterstützt Raycap die Umsetzung abgestimmter Schutzkonzepte von den PV-Generatorstromkreisen über die Wechselrichter bis zur AC-seitigen Energieverteilung.

E-Mobility: Überspannungsschutz für AC-Wallboxen und DC-Schnellladesysteme

Der Ausbau der Elektromobilität stellt unterschiedliche Anforderungen an den Überspannungsschutz. Während bei kompakten AC-Ladepunkten häufig der verfügbare Einbauraum eine wichtige Rolle spielt, müssen bei leistungsstarken DC-Schnellladesystemen insbesondere die Gleichspannungsbedingungen und die jeweilige Systemarchitektur berücksichtigt werden.

Für AC-Ladeeinrichtungen bietet Raycap mit dem ProBloc EV T2 V einen kompakten Typ-2+3-Überspannungsschutz. Mit einer Baubreite von 35 mm benötigt das Gerät nur wenig Einbauraum. Die V-Verdrahtung sowie die Möglichkeiten zur Hutschienen- oder Montageplattenbefestigung unterstützen eine flexible Integration in unterschiedliche Ladeeinrichtungen.

Für leistungsstarke DC-Schnellladeanwendungen bietet Raycap unterschiedliche Überspannungsschutzlösungen. Die Strikesorb 35-Serie ergänzt das Portfolio mit Überspannungsschutztechnologie für anspruchsvolle Gleichspannungsanwendungen.

Mit dem ProTec T2 DCGU 3Y steht zudem ein steckbarer Typ-2-Überspannungsableiter für die DC-Seite von Schnellladesystemen zur Verfügung. Das Gerät wurde gemäß IEC 61643-41:2025 entwickelt und ist für DC-Ladeanwendungen nach IEC 61851-23:2023 ausgelegt. Varianten für Anwendungen bis 1.000 V und 1.500 V DC ermöglichen die Integration in unterschiedliche Ladeinfrastrukturen, darunter CCS- und MCS-Anwendungen.

Damit bietet Raycap unterschiedliche Schutztechnologien für die Anforderungen moderner Ladeinfrastruktur – von AC-Wallboxen über öffentliche DC-Schnellladestationen bis hin zu Ladeeinrichtungen für elektrische Nutzfahrzeuge.

Ein abgestimmtes Schutzkonzept für die gesamte elektrische Infrastruktur

Mit der zunehmenden Elektrifizierung von Gebäuden treffen unterschiedliche Energie- und Anwendungssysteme aufeinander. Ein wirksames Überspannungsschutzkonzept berücksichtigt deshalb nicht nur einzelne Geräte, sondern deren Einbindung in die elektrische Gesamtinstallation.

Entscheidend sind die Auswahl geeigneter Schutzgeräte, ihre Abstimmung auf Netzform, Systemspannung und Installationsbedingungen sowie die fachgerechte Koordination innerhalb der Anlage.

Mit seinem umfassenden Portfolio verbindet Raycap unterschiedliche Überspannungsschutztechnologien und Bauformen für moderne Gebäude- und Energieinfrastrukturen. Neben der Schutzwirkung stehen dabei die einfache Integration, montagefreundliche Ausführungen und die Unterstützung eines zuverlässigen Anlagenbetriebs im Mittelpunkt.

Auf der GET NORD 2026 können sich Elektroinstallateure, Fachplaner, Schaltanlagenbauer und weitere Fachbesucher über die Lösungen informieren und mit den Experten von Raycap konkrete Schutzanforderungen ihrer Projekte besprechen.

Raycap auf der GET NORD 2026
19-21 November 2026
Hamburg Messe und Congress
Halle B5, Stand 232
www.raycap.de